Grasrecycling - Rasenpflege war niemals einfacher!

Es ist keine Frage: Rasenflächen spielen eine zentrale Rolle im landschaftlichen Charakter der Welt. Sie bieten eine einladende, grüne Spielfläche für Kinder, Gartengrillpartys und andere Aktivitäten an der frischen Luft. Darüber hinaus stellen sie einen ästhetischen Wert dar. Um die Rasenflächen unseren Wünschen entsprechend nutzen zu können müssen wir erst viele Billionen von Euros ausgeben und dazu einen unverhältnismäßig großen Teil unserer Zeit und Energie dafür investieren.

Rasenflächen tragen viel dazu bei unsere Umwelt zu schützen: Sie verhindern Erosion und Nährstoffabfluss, filtern die Luft und sorgen für eine natürliche "Klimaanlage" im Sommer.
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Wenn Sie also bereits Rückenschmerzen haben und Ihr Geldbeutel sich leicht anfühlt, schließen Sie sich doch der Grasrecycling Revolution mit dem Friendly Robotics Robomower® an.

1. Was ist Grasrecycling?

Grasrecycling ist ein bewährtes System zur Instandhaltung von Grünflächen, das dem Rasen genau genommen erlaubt sich selbst instand zu halten und Ihnen viel Aufwand abnimmt. Dieses System erspart seit vielen Jahren dutzende von Arbeitsstunden, hunderte Euros an Ausgaben für Rasenpflege und Abgaben. Darüber hinaus schützt es unsere gemeinsame Umwelt.
Grasrecycling ist die einfachere Möglichkeit zu einem gesunden Rasen und ein großartiger Weg wertvolle Nähstoffe kostenfrei zu recyceln.
Eine Kombination von regelmäßigem Mähen in kürzeren Zeitabständen (ohne das Schnittgut zu entfernen) und niedriger Wasser- und Nährstoffzugabe:

Der Verschnitt bleibt auf dem Rasen, wo er sich schnell zersetzt. Er besteht aus 80-85% Wasser und gibt wichtige Nährstoffe frei, die in den Boden zurückfließen.
Das Schnittgut fügt dem Boden nützliche, organische Materie zu, die ihn kostenlos düngen und er so einen gesunden, grünen Rasen hervorbringt.

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Grasrecycling führt zu einem tieferen und gesünderen Wurzelsystem, dass die Widerstandskraft Ihres Rasens gegen Krankheiten, Wettereinflüsse und Insekten verbessert. Grasrecycling spart Zeit, Geld und schützt die Umwelt da das Einsammeln und Entsorgen des Schnittgutes entfällt.

2. Grasrecyclingvorzüge mit Robomow®
Im Durchschmitt verbringt ein Deutscher während der Saison ca. 2 bis 2,5 Stunden wöchentlich mit der Rasenpflege. Mit dem Robomower können Sie ein wöchentliches Programm einstellen und das Rasenmähen während der gesamten Saison vergessen! Sie sparen die Zeit und den Aufwand den Mäher herumzuschieben, zu rechen, zu kehren und das Schnittgut einzutüten und zu entsorgen.

Der Robomower startet automatisch am eingestellten Tag und zur eingestellten Zeit und kehrt nach dem Mähen automatisch zur Ladestation zurück um sich aufzuladen um sich so auf den nächsten Einsatz vorzubereiten.
Sparen Sie Zeit
Kein Zusammenrechen und Entsorgen mehr. Tun Sie das was Sie wirklich tun möchten.
Sparen Sie Geld!

Düngen:
Das Mähen mit Robomow® reduziert die Menge an Düngemittel die Sie normalerweise brauchen, da das liegen gelassene Schnittgut ca. 1/4 des jährlichen Nährstoffbedarfs des Rasens abdeckt. Kostenlos anfallendes Schnittgut bedeutet kostenlose Nahrung für Ihren Rasen. Wenn das Schnittgut sich zersetzt gibt es seine Nährstoffe an den Boden zurück. So versorgen Sie Ihren Rasen mit Stickstoff (bis zu 1/3 des gesamten Stickstoffbedarfs), Kalium und Phosphor, sowie kleinere Mengen an anderen essentiellen Pflanzennährstoffen. Die Nährstoffe werden an den Boden zurückgegeben und Sie sparen Geld beim Einkauf von teuren Düngemitteln.

Wasser:
Der Wasserbedarf des Rasens verringert sich, da das Schnittgut zu ca. 80-85% aus Wasser besteht. Grasrecycling verlangsamt die Verdunstung auf der Erdoberfläche und konserviert Wasser. Daher müssen Sie Ihren Rasen so weniger bewässern.

Abgaben:
Bisher mussten Sie für die Entsorgung des Schnittgutes bezahlen oder Ihre Grasabfälle verfahren. Welch eine Verschwendung - all die nährstoffreichen Verschnitte könnten zur Düngung der Rasenflächen verwendet werden. So kann Geld für Düngung und Bewässerung gespart werden.

Helfen Sie der Umwelt

Grasrecycling mit dem Friendly Robotics Robomower® ist für jeden Hausbesitzer eine einfache und leichte Möglichkeit der Umwelt etwas Gutes zu tun.

Schonen Sie die Mülldeponien:
Grasrecycling ist eine verantwortungsvolle Handlung zum Schutz der Umwelt und eine Möglichkeit für jeden Hausbesitzer den eigenen Abfall zu reduzieren und unsere Mülldeponien zu entlasten. Grasabfall macht in den Monaten März - September ca. 20-25% des Volumens an Hausmüll aus.

Sparen Sie Energie:
Indem Sie den Friendly Robotics Robomower® verwenden, können Sie dazu beitragen Engerie zu sparen, denn der Abtransport des Verschnittes zur entfernten Deponien fällt weg. Grasrecycling verbessert die Widerstandskraft des Rasens bezüglich Trockenheit, verlangsamt die Verdunstung an der Erdoberfläche und konserviert Wasser. Düngung und Bewässerung einzuschränken bedeutet weniger Abwasser von Ihrem Rasen, das zu Oberflächen- und Grundwasserverschmutzung führen kann.

Sparen Sie Luft:
Viele von uns denken nicht an Gartengeräte wenn es um die Luftverschmutzung geht, aber die kleinen Motoren in Rasenmähern sind tatsächlich eine bedeutende Ursache für Smog. Gartengerätemotoren stoßen hohe Werte an Kohlenmonoxid, flüchtige organischen Verbindungen und Stickoxiden aus und veruraschen somit 5% der nationalen Luftverschmutzung. Ein herkömmlicher Rasenmäher verschmutzt die Luft in einer Stunde so stark wie 40 benzinbetriebene Autos (Euro-4-Norm).
Also was ist die Lösung?

Friendly Robotics RoboMower® sind batteriebetrieben und laufen bis zu drei Stunden zwischen den Ladezyklen. Sie sind leicht zu starten und brauchen weder Gas noch Öl oder Zündkerzen.

Sie müssen auch nicht eingestellt oder teuer gewartet werden und - sie produzieren keine Abgase.
Sparen Sie Luft
Verringern Sie den Lärmpegel:
Der Friendly Robotics RoboMower® Lärmpegel ist bedeutend geringer als der eines herkömmlichen Rasenmähers. Daher können Sie ihn jederzeit benutzen ohne Ihre Nachbarn zu belästigen.

Ein gesunder Rasen Erfreuen Sie sich an einem gesünderen Rasen

Grasrecycling reichert den Boden an. Die wertvollen Nährstoffe, die durch Grasrecycling freigegeben werden, verhelfen dem Rasen zu einem schöneren Grün und lassen ihn gesünder wachsen.

Das Verrotten des Schnittgutes ermöglicht die Verbesserung der mikrobiologischen Aktivität (fördert z.B. die natürliche Belüftung des Rasens durch Regenwürmer) und führt dem Boden wichtige organische Stoffe zu.

Gesündere Rasenflächen verhindern Erosion und können sogar den Grundstückspreis erhöhen.

Verbesserte Rasenqualität

Der Friendly Robotics RoboMower® ist vollautomatisch und verfügt über eine optimale Kombination der Schnittparameter:
  • Klingengeschwindikeit von 5.800 UPM
  • Fahrgeschwindigkeit von bis zu 0.5 m/s
  • Systematischer Algorithmus zum Abdecken der Fläche; eine Anzahl von Dreiecken in verschiedenen Richtungen, so dass jeder Punkt des Rasens einige Male aus verschiedenen Richtungen gemäht wird.


All das resultiert in einem qualitativ hochwertigen Mähergebnis und in einem wunderschönen, einheitlich aussehenden Rasen.

3. Tipps für ein erfolgreiches Grasrecycling

Viele Leute behandeln Ihren Rasen wie „Getreide“: sie (über)wässern und (über)düngen ihn, um außerordentliches Wachstum zu erreichen. Die „geernteten Früchte“ (Schnittgut) werden dann gesammelt und entsorgt. Sachgemäßes Mähen, Bewässern und Düngen bewirken ein eher zurückhaltendes Wachstum, aber dennoch einen gesunden grünen Rasen. Grasrecycling kann auf jedem gesunden Rasen betrieben werden, solange Sie die folgenden Richtlinien beachten:

Mähen:

a) Rasenmäher:
Benutzen Sie einen Rasenmäher mit Mulchsystem. Friendly Robotics RoboMower® wurde speziell für das Mulchen entwickelt, er verfügt über ein hervorragendes Mulchdeck und Messer, die speziell dafür entwickelt wurden, das Gras hochzuheben und es für mehrmaliges Zerkleinern in den Mähkammern zu halten (bis zu 10 Mal), bevor es als natürlicher Dünger auf den Boden zurückfällt. Er zerschneidet das Gras in kleineres Schnittgut – zum schnelleren Abbau im Boden.

b) Mähfrequenz:
„Öfter mähen, weniger abschneiden“ ist einer der wichtigsten Schlüssel zum Grasrecycling. Die meisten Rasenfreaks mähen ihren Rasen am liebsten einmal die Woche, meistens an einem schönen ruhigen Samstag. Grasrecycling bedeutet, dass der Rasen dann gemäht wird, wenn es nötig ist und nicht an einem künstlich geschaffenen Termin.
Mit Friendly Robotics RoboMower® ist das leicht, da er alles von alleine macht. Planen Sie für Ihren RoboMower® einfach, wann er von der Ladestation (nur Modelle mit Ladestation) losfahren soll, wann Sie wollen und so oft Sie wollen. Während der Mähsaison sollte die Mähfrequenz von einmal jede Woche auf einmal alle 5 Tage erhöht werden, da sonst das Gras zu hoch wird.

TIPP: Wenn das Gras hoch ist, verringern Sie lieber in mehreren Mähdurchgängen nach und nach die Schnitthöhe und mähen Sie nicht alles auf einmal. Häufigeres und sachgemäßes Mähen bedeutet kleinere Schnittgutmengen, die leichter vom Boden aufgenommen werden, und innerhalb von wenigen Tagen verrotten können.

c) Schnitthöhe:
Befolgen Sie die so genannte „1/3“-Regel: Lassen Sie den RoboMower® so oft mähen, dass nie mehr als 1/3 der Rasenhöhe bei einem Mähvorgang abgeschnitten wird. Korrektes Mähen erzeugt wenig Schnittgut, das die Grasoberfläche nicht bedeckt. So müssen Sie, wenn der Rasen schnell wächst, wie z.B. im Frühling, den Rasen vielleicht öfter mähen.

Schnitthoehe
Schneiden Sie nur 1/3 der Graslänge auf einmal ab.

Bei jedem Mähvorgang verringert sich die Fähigkeit der Pflanzen zur Photosynthese und zur Produktion von Kohlenhydraten. Um die Photosynthese zu maximieren und die Bodenbelastung zu verringern, mähen Sie nie mehr als 1/3 der Halme ab. Denn schneiden Sie mehr ab, wird die ausreichende Bildung von Kohlehydraten stark geschwächt und so das Wurzelwachstum nachhaltig verlangsamt. Wurde der Rasen zu stark geschnitten, greifen die Halme auf Kohlehydratsreserven zurück, um wachsen zu können. Wenn der Rasen allerdings weiterhin zu kurz geschnitten wird, sind die Reserven sehr schnell aufgebraucht, die Wurzeln werden geschwächt und der Rasen ist Unkraut, Krankheiten, Insekten und Dürre schutzlos ausgeliefert.


Zwei gängige Mähfehler sind:

1. Viele mähen ihren Rasen zu kurz – eine schlechte Angewohnheit, die alle möglichen Probleme mit sich bringt; von wucherndem Unkraut bis hin zu Krankheiten und schnell wachsenden braunen Stellen bei Trockenheit. Größere Halme produzieren gesündere Wurzeln und brauchen weniger Wasser, da die langen Halme auch als Schattenspender dienen. Das Wurzelsystem wächst so tief, wie die Halme hoch sind.
Viele mähen das Gras zu kurz
2. Viele lassen den Rasen zu hoch wachsen, bevor er geschnitten wird. Warten Sie nicht, bis das Gras zu hoch ist, da Mähen auch Stress für die Halme bedeutet und es Tage dauern kann bis sich der Rasen wieder erholt hat. Wenn der Rasen zu hoch wird, setzen Sie die Schnitthöhe herauf und verringern Sie diese schrittweise von Mähvorgang zu Mähvorgang. Damit reduzieren Sie die Belastung, der die Pflanzen ausgesetzt sind, gegenüber dem Mähen in einem Durchgang. Falls Sie mehr als 1/3 abgeschnitten haben, lassen Sie Robomow noch einmal nacharbeiten, um den Verschnitt kleiner zu häckseln.


d) Wann wird gemäht?
Mähen Sie wenn der Rasen trocken ist. Sie haben vermutlich schon beobachtet, dass sich nasses Gras extrem schlecht schneiden lässt. Feuchte Halme heften sich an die Messer und führen zu einem unregelmäßigen Schnitt; die Mähkammern verstopfen und behindern den Mähvorgang; das Schnittgut formt sich zu Klumpen und kann in der Folge nicht vom Rasen aufgenommen werden. Mähen Sie eher am späten Nachmittag und meiden Sie die Mittagshitze. Auch das bedeutet weniger Stress für das Gras. So verhindern Sie, dass der frisch geschnittene Rasen verbrennt und geben ihm zudem noch Zeit, sich über Nacht zu erholen.

e) Mährichtung?
Variieren Sie die Mährichtung. Gras tendiert dazu, in die Richtung zu wachsen, in die gemäht wird. Um zu verhindern, dass die Halme sich in irgendeiner Weise ausrichten, verändern Sie jedes Mal die Mährichtung. Ihr Rasen wird gerader aussehen. Friendly Robotics RoboMower® fährt in Dreiecken, so wird jeder Punkt des Rasens mehrmals aus verschiedenen Richtungen gemäht.

f) Messer
Halten Sie die Messer scharf. Scharfe Messer erzeugen einen sauberen, sicheren und effizienten Schnitt. Stumpfe Klingen zerreißen und zerfetzen die Grashalmspitzen, die Graspflanze wird geschwächt und Krankheiten haben leichtes Spiel. Sollte Ihr Rasen 1-2 Tage nach dem Mähen matt aussehen oder sogar braun werden, waren wahrscheinlich Ihre Messer zu stumpf.

Bewässerung:

Die Bewässerung ist der wichtigste Bestandteil der Rasenpflege. Damit der Rasen gedeiht, braucht er ein starkes, widerstandsfähiges Wurzelsystem. Wurzeln brauchen feuchte und sauerstoffreiche Erde um gut zu wachsen. Möchten auch Sie im Sommer einen grünen Rasen, sollten Sie folgende Tipps beachten:

a) Bewässern Sie tief und nicht zu oft
Durch tiefes und nicht zu häufiges Bewässern kann das Wasser in die ersten 15 – 20 cm des Bodens vordringen und führt dort zu einem gesunden Wurzelwachstum. Ein normaler Rasen sollte mindestens 2,5 cm Wasser pro Woche erhalten. Das maximiert auch die Effizienz des genutzten Wassers und die Boden-Gras Qualität. Tiefes, nicht zu häufiges Bewässern fördert ein tieferes, weit reichendes Wurzelsystem, das dem Boden erlaubt Krankheiten und Stress zu widerstehen. Leichtes Sprenkeln ist nur empfehlenswert bei neu angelegten Rasenflächen, da sich die Wurzeln in den obersten Bodenschichten noch entfalten müssen. Sobald die Pflanze entwickelt ist, breiten sich die Wurzeln tiefer in den Boden aus. Sprenkeln fördert das Wurzelwachstum nur knapp unter der Oberfläche und mindert so tieferes Wachstum. Oberflächliche Wurzelsysteme benötigen häufige Bewässerung und bieten eine gute Angriffsfläche für Unkraut und Krankheiten.

b) Einheitlich bewässern
Rasenflächen benötigen eine einheitliche Bewässerung, um ein widerstandsfähiges und gesundes Aussehen zu bewahren. Braune Flecken sind oft Grund für ungleichmäßige Versorgung. Im günstigsten Fall wird das Bewässerungssystem regelmäßig überprüft. Um herauszufinden in welchem Maße Ihr Sprenklersystem dem Boden Wasser zuführt, platzieren Sie mehrere kleine Behälter etwa 5 cm tief in dem zu bewässernden Gebiet. Lassen Sie das System für etwa 15 min laufen und kontrollieren Sie, ob sich die Behältnisse gleichmäßig füllen. Messen Sie dann die Wassertiefe in allen Gefäßen und bilden Sie einen Durchschnitt. Multiplizieren Sie diesen mit 4, um zu bestimmen wie viel Wasser dem Rasen pro Stunde zugeführt wird. Anschließend richten Sie Ihr System so aus, dass trockene oder durchnässte Stellen vermieden werden.

c) Nicht zu viel bewässern
Zu viel Wasser ist nicht nur Verschwendung, sondern kann auch das Wachstum beschleunigen und damit den Mähaufwand erhöhen. Durchnässter Boden kann zu schlechter Belüftung führen und damit den Rasen schwächen. Krankheits- und Unkrautbefall können die Folge sein. Zu wenig Wasser kann den Boden austrocknen. Lassen Sie den Boden am besten zwischen den Bewässerungen trocknen. Bewässern Sie Ihn dann, wenn die obere Schicht von ca. 5 cm getrocknet ist. Um die Bodenfeuchtigkeit festzustellen, benutzen sie einfach einen handelsüblichen Schraubenzieher.

d) Nur bei Bedarf bewässern
Generell braucht der Rasen nur dann Wasser, wenn die oberen 5 cm des Bodens ausgetrocknet sind. Sie haben zu stark bewässert, wenn Fußabdrücke sichtbar bleiben, der Rasen die Farbe ändert und/oder das Gras beginnt zu welken.

e) Bewässern Sie früh am Morgen
Die beste Zeit zum Bewässern ist zwischen 4 und 8 Uhr Morgens. Zu dieser Zeit ist der Nutzen am Höchsten, die Verdunstung am Niedrigsten und die Verteilung ist Aufgrund von gutem Wasserdruck und wenig Wind am Besten. Am Nachmittag verdunstet das Wasser leichter (Wasserverschwendung). Wässern Sie nicht abends oder in der Nacht, da nasse Halme in kalten Nächten Krankheiten und vor allem Pilzbefall ausgesetzt sind.

f) Bewässerungsplan
Da es viele Unterschiede zwischen den verschiedenen Rasenarten gibt, kann man nicht pauschal sagen wie viel Wasser jeweils benötigt wird. Bodeneigenheiten, Klima und die Art der Bewässerung müssen ebenfalls bedacht werden. Versuchen Sie in der Wachstumszeit alle 7 bis 10 Tage zu bewässern, eventuell alle 3 bis 5 Tage im Hochsommer. Abhängig von Wasserdruck und Ihrer Sprenkleranlage kann es sein, dass Sie die Bewässerungszeit anpassen müssen, damit der Boden das Wasser richtig aufsaugen kann.

g) Vermeiden Sie Abfluss
Falls Sie schwieriges Gelände bewässern müssen, wie zum Beispiel einen Hang oder eine kleine Fläche, achten Sie auf den Ablauf. Um Wasser zu sparen, bewässern Sie die Fläche nur so lange bis Ablauf entsteht. Machen Sie dann eine Pause bevor Sie die Bewässerung fortsetzten und wiederholen Sie dies so lange, bis der Boden durchgehend feucht ist.
h) Bewässerungssystem
Überprüfen Sie Ihr Bewässerungssystem regelmäßig um Ablauf oder Verschwendung zu vermeiden, besonders an Hanglagen.

Prüfen Sie auf kaputte, schiefe oder verstopfte Sprenklerköpfe und richten Sie diese wieder aus, um eine gleichmäßige Benetzung zu garantieren.
Überprüfen Sie Ihre Bewässerungssysteme regelmäßig
Düngung:

Sachgemäße Düngung ist ein wesentlicher Bestandteil für einen gesunden Rasen. Überdüngen jedoch kann den Rasen durch exzessives und starkes Wachstum schwächen.
  • Es gibt 3 grundlegende Arten der Rasendüngung: Synthetisch schnell abgebend, organisch langsam abgebend und eine schnell abgebende Hybridvariante, die synthetische und natürliche Bestandteile kombiniert.
  • Für gleichmäßiges, langsames Wachstum benutzen Sie eine Kombination aus schnell arbeitenden Düngemitteln (Ammoniaksalpeter, Ammoniumsulfat oder Harnstoff) und langsam arbeitenden Stickstoffquellen wie zum Beispiel schwefelhaltigen Harnstoff, Harnstoffformaldehyd, Stickstoff in Langzeitform oder organischen Dünger. Vermeiden Sie es, hohe Dosen von schnell arbeitenden Düngemitteln zu verwenden. Denn diese Art der Düngung bewirkt ein sehr schnelles Wachstum nur für eine kurze Zeit.
  • Egal welchen Dünger Sie wählen, gewöhnen Sie sich regelmäßige Düngezeiten an. Am Besten sollte der Rasen im Frühling genährt werden, wenn er gerade kräftig zu wachsen beginnt und anschließend nochmals im Spätsommer bzw. Frühherbst. Im Herbst bekommen Sie nicht das gleiche Grün wie im Frühling, aber Sie erhalten Ihren Rasen , aufgrund der Nährstoffe die über den Winter gespeichert werden, gesund - so dass ihr Rasen im Frühling davon zehren kann.
Belüftung:

Dieser Punkt wird in der Rasenpflege wohl am häufigsten übersehen, dennoch verbessert eine gute Belüftung die Gesundheit jedes Rasens, besonders bei den Flächen, die über Jahre hinweg kurz gehalten oder vernachlässigt wurden. Der Boden wird geöffnet und erlaubt so Wasser, Sauerstoff und Düngemittel, sich besser im Boden zu integrieren. Durch das schnellere Verrotten des Verschnitts wird ein tieferes Wurzelwachstum gefördert. Belüftungsgeräte kann man bei Gartenpflegediensten mieten.
Eine gute Belüftung verbessert die Gesundheit jedes Rasens
Der Rasen sieht danach eventuell nicht sonderlich gut aus, aber nach regelmäßigem Bewässern, Düngen und Ansähen wird er sich in Kürze wieder erholen.

4. Kann Schnittgut im Rasen zur Vermoosung beitragen?

Das häufigste Problem beim Grasrecycling ist, dass die Leute den Verschnitt nicht auf dem Boden liegen lassen wollen, sondern ihn entsorgen. Sie fragen sich: Wird das liegen gelassene Gras nicht Vermoosen und den Rasen verschandeln? Die Antwort auf diese Frage in einem Wort - NEIN!
Aber zuerst wollen wir definieren, was VERMOOSUNG eigentlich bedeutet: Vermoosung bedeutet eine gemischte organische Schicht aus toten und lebendigen Trieben, Stängeln und Wurzeln, die sich zwischen der grünen Vegetation und der Bodenoberfläche entwickelt. Diese Moosschicht hat einen hohen Lignin-Anteil (Holzstoff) und widersteht dem mikrobischem Zerfall.
vermoosung

Vermoosung kann zu folgenden Problemen führen:
  • Die Moosschicht neigt dazu Wasser abzustoßen, verhindert dessen Eindringen und führt zu lokalen trockenen Stellen.
  • Die Moosschicht kann die Bewegung von Sauerstoff und Dünger im Boden verringern, ihn so schwächen und für Insekten und Krankheiten anfällig machen.
  • Krankheiten werden durch Vermoosung gefördert.
  • Die Moosschicht bietet Schädlingen eine hervorragende Lebensgrundlage. Vermoosung bildet eine ideale Schicht für sporenproduzierende Organismen und andere Schädlinge. Berichten zufolge können dadurch auch Wanzen angezogen werden.

Gibt es irgendwelche Vorteile durch Vermoosung?

Ein niedriger Anteil von ca. 0,6 cm bis 1,3 cm Dicke bietet folgende Vorteile:
  • Das Gras ist gegen Abnutzung widerstandsfähiger.
  • Der Boden ist durch den Dämpfungseffekt gegenüber Verdichtung weniger empfindlich.
  • Die Moosschicht fungiert als Mulch und verhindert das Austrocknen der Oberfläche.
Gründe für die Vermoosung?

Eine Moosschicht wächst immer dann, wenn das Wachstum der Wurzeln, Grasspitzen und der Stängel stärker ist als ihre Verrottung. Starkes Düngen mit Stickstoffquellen oder Überbewässerung tragen häufig zur Vermoosung bei, da sie den Rasen extrem schnell wachsen lassen, aber die Entwicklung von Mikroorganismen, die die Moosschicht zersetzen, verhindern. Andere Faktoren, die zur Vermoosung und Mattenbildung führen sind unter anderem:
  • Böden mit einem pH-Wert über 7,2 oder unter 6.
  • Schwere und salzige Böden.
  • Der Gebrauch von Fungiziden und anderen Pestiziden, die das Wachstum von Mikroorganismen und Würmern verlangsamen oder verhindern.
Trägt das Schnittgut beim Mulchen zur Vermoosung bei?

Mit einem Wort - NEIN!
Zwischen Schnittgut und Vermoosung gibt es einfach keinen Zusammenhang. Forschungen haben gezeigt, dass die Graswurzeln der Hauptgrund der Vermoosung sind, nicht Schnittgut. Eine Moosschicht besteht hauptsächlich aus Wurzeln, Stängel und Spitzen; sie resultiert aus dem abnorm schnellen Wachstum der Wurzeln und anderer Pflanzengewebe und wird durch falsches Düngen und Bewässern verursacht. Diese Pflanzenteile sind reich an Lignin (Holzstoff) und verrotten dadurch sehr langsam. Schnittgut hat einen sehr hohen Wasseranteil (ca. 85% Wasser) und nur einen geringen Anteil Lignin. Es verrottet schnell, wobei es Stickstoff und andere wertvolle Nährstoffe für den Boden hinterlässt.

Schnittgut sollte aus folgenden Gründen liegen gelassen werden:
  • Stickstoff und andere Nährstoffe aus dem Schnittgut werden in den Rasen hinein recycled. Zusätzliche 0,5 – 1 kg Stickstoff pro 100m² und Kalium wird man normalerweise in jeder Saison dort zuführen müssen, wo das Schnittgut entfernt wird.
  • Das Verrotten des Schnittguts fördert nützliche Würmer und Mikroben, die für die Zersetzung der Moosschicht zuständig sind.
  • Das Entsorgen des Schnittgutes wird verringert oder komplett überflüssig – vielleicht sammeln Sie Schnittgut gelegentlich, um es Ihrem Komposthaufen beizumischen.
  • Das Volumen von Gartenabfällen, die normalerweise auf die Deponie wandern, wird um 25% verringert, indem Sie Ihr Schnittgut auf dem Rasen belassen. Das hilft unnützen Raum für Deponien zu sparen.
5. Ein paar Fakten
  • Grasrecycling fördert NICHT die Vermoosung. Eine Moosschicht wird verursacht durch extremes Wachstum, aufgrund von Überdüngung, indem man das Gras zu hoch wachsen lässt oder durch falsche Bewässerung. Zu viel Vermoosung führt zu einem ungleichmäßigen Mähergebnis, Abreißen des Grases und Stress durch Trockenheit. Forschungen haben gezeigt, dass Graswurzeln der Hauptgrund für Vermoosung sind, nicht Schnittgut.
  • Lassen Sie das Schnittgut liegen, decken Sie so bis zu 25% des jährlichen Düngerbedarfs ab und verringern den Zeit- und Geldaufwand für Düngen und Entsorgen des Schnittguts. Schnittgut ergänzt durch Verrotten die Nährstoffe im Rasen und führt Stickstoffe, Phosphor und Kalium zu. Ihr Rasen bleibt grüner und gesünder wenn Sie das Schnittgut liegen lassen.
  • Wussten, dass ein 15 x 30 m² großer Rasen jedes Jahr ca. 600 kg – ungefähr 50 Beutel – Schnittgut produziert? Bedenken Sie die Zeit, die Kosten und den Aufwand, den es braucht um all das zu entsorgen. Warum diesen Stress ertragen obwohl es gar nicht nötig ist? Sie können einen gesunden, grünen Rasen haben und zudem die Ausgaben der Stadt senken, indem Sie einfach alles dort lassen, wo es hinfällt.
  • Und wussten Sie auch, dass Grasrecycling den Bedarf an Dünger verringert? Grasrecycling ist eine hervorragende Quelle für Nährstoffe. Bei regelmäßigem Mähen verrottet das Schnittgut, das hauptsächlich aus Wasser besteht, extrem schnell und gibt so Stickstoffe und andere wichtige Bestandteile an den Boden ab. Wenn Sie den Verschnitt auf dem Rasen liegen lassen, können Sie den Düngerverbrauch um bis zu 1/3 verringern und zusätzlich sparen Sie Zeit.
  • Ein durchschnittlicher Haushalt produziert 60 Abfalltüten Grasverschnitt während des gesamten Sommers.
  • Grasschnittgut verrottet leicht – normalerweise in 2-3 Tagen, da es zu 85% aus Wasser besteht.
  • Grasschnittgut schützt das Wurzelsystem des Rasens vor Hitze und Austrocknung.
  • Grasrecycling spart Wasser – Schnittgut, das auf Ihrem Rasen liegt, verringert den Flüssigkeitsverlust durch Verdunstung.
  • Trockenes Schnittgut kann als Abdeckung für Beete und Sträucher benutzt werden um Wasserverlust zu verringern und die Unkrautbildung zu kontrollieren.
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